Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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mich verſchiedene Fragen über meine Reiſe, wo ich wohn⸗ te, wie ich meine Zeit anzuwenden gedächte, und zuletzt, von welcher Art der Zuſtand meiner Finanzen ſei. Ich ſagte ihm Alles genau, wie es war, und als ich auf⸗ ſtand, um mich zu empfehlen, legte er mir mit freund⸗ licher Miene die Hand auf den Arm und ſagte: Ihr werdet morgen um zwölf Uhr bei mir ſpeiſen und ich erwarte Euch, ſo lange Ihr hier ſeid, drei Mal wöchent⸗ lich zu Tiſche. Von acht bis zehn Uhr Abends bin ich immer zu Hauſe, und wenn Ihr nichts Anderes zu thun habt, ſo könnt Ihr uns beſuchen und dieſe Stunden bei uns zubringen. Ich will hierbei durchaus nicht ſa⸗ gen, ich hätte damals nicht gleich gewußt, daß dieſer Freitiſch mir aus Rückſicht auf meine beſchränkten Ver⸗ mögensumſtände angeboten wurde, aber von Stolz konnte in meiner Lage nicht die Rede ſein und ich erkannte dieſe Wohlthat mit großem Danke an, da ich dadurch eine beträchtliche Summe in meinem Haushalt erſparte und in den Stand geſetzt ward, mir einige andere Genüſſe zu geſtatten, die ich mir außerdem hätte verſagen müſſen.

Es war Herbſt, als ich in Hamburg ankam, aber die Zeit verging ſehr angenehm. Den ganzen Tag war ich mit meinen Studien beſchäftigt, um zwölf Uhr ſpeiſte ich, entweder auf meinem Zimmer oder bei dem wür⸗ digen Herrn S., und beinahe jeder Abend ward in ſei⸗ nem Hauſe zugebracht, wo er nicht verfehlte, mich ent⸗