Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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einige andere für eine Studentenwohnung erforderliche Gegenſtände. Obſchon mich ein unangenehmes Gefühl

von Verlaſſenheit überſchlich, als ich daran dachte, ein

Zimmer zu bewohnen, das ſo gänzlich von aller menſch⸗

lichen Nähe abgeſchnitten war, ſo ſchloß ich doch, da die

Miethzinsforderung der Wittwe ſehr billig war, den

Handel ſogleich ab und richtete mich bald in meiner

neuen Wohnung ein. Die gute Dame war ſehr gütig

und aufmerkſam, that Alles was ſie zu meiner Bequem⸗

lichkeit beitragen konnte und fragte unter Anderm auch,

was für Empfehlungsbriefe ich mit nach Hamburg ge⸗

bracht hätte. Ich hatte nur einen, von dem ich mir

Etwas verſprach und welcher mit einer Menge der Prä⸗

dikate, womit man, wie Ihr wißt, in Deutſchland ſo

verſchwenderiſch umgeht, an Herrn S. gerichtet war,

einen Mann, der zu ſeiner Zeit ſowohl als Philoſoph,

wie auch als Schriftſteller in großem Rufe ſtand, der

aber dabei auch Weltmann war und, was mehr als

Alles iſt, ein gütiges und wohlwollendes Herz beſaß.

Dieſen Brief gab ich noch an demſelben Tage ab und fand in dem Adreſſaten einen alten, aber munter und woohl ausſehenden Herrn von drei oder vier und ſechzig Jahren, der mich ſehr freundlich und gütig empfing, und in deſſen Nähe ich mich ſofort ganz heimiſch fühlte, da er mich mit jener väterlichen Miene behandelte, welche ſowohl Achtung als Vertrauen einflößt. Er that an Beauchamp. Erſter Band. 17