Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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nerne Damen mit Körben in den Händen, die wahr⸗ ſcheinlich einſt ſo weiß geweſen waren, wie Schnee, hat⸗ ten jetzt eine Menge langer ſchwarzer Streifen auf ihren Gewändern; die Naſen waren verſchwunden, aber die Augäpfel waren ganz dunkelbraun, obſchon über der Mitte ſich ein weißer Fleck zeigte, der das Vorhanden⸗ ſein des Staars anzudeuten ſchien. Die in den Körben enthaltenen Früchte beſtanden anſcheinend aus ſchwarzen Kirſchen, und ein verräuchertes Füllhorn, welches neben jeder dieſer Damen ſtand, ſpie ſchwarzbraunes Obſt und Blumen von keineswegs einladendem Anſehen aus. Ich ſchauete überraſcht und verwundert empor und fragte mich, ob mir wohl das Schickſal beſchieden ſei, in einem ſo ſchönen Hauſe zu wohnen. Ich faßte jedoch Muth und fragte bei dem Eiſenhändler, welche von den drei Thüren, die ſich unten am Hauſe befanden, zur Wittwe Gentner führe, und ward nach der zweiten gewieſen. In der erſten Etage angelangt, fand ich ein nettes, klei⸗ nes Mädchen, welches mich bei ihrer Herrin einführte, einer ruhigen, trocknen, alten Dame, welche in einem Zimmer ſaß, das anſcheinend früher einen Theil eines prachtvollen Saales ausgemacht hatte ich ſage einen Theil, denn man ſah deutlich, daß das Zimmer früher größer geweſen war. An der Decke, die von der ſchön⸗ ſten Stukaturarbeit war, die ich je geſehen, zeigten ſich mehrere Gruppen von Engeln und Cherubim in Hochre⸗