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Hamburg bis zu meiner Ankunft in einem kleinen ge⸗ wöhnlichen Gaſthauſe in dem alten Theile der Stadt mit Stillſchweigen. Da ich keinen Pfennig übrig hatte, ſo machte ich mich bei Zeiten am nächſten Morgen auf, um mich nach einem Logis umzuſehen und ſah mehrere, die für mich ſehr wohl gepaßt hätten, wenn dies auch in Bezug auf meine Finanzen der Fall geweſen wäre. Endlich ſah ich in einer engen, finſtern Straße, die aber mehrere große, ſchöne Häuſer, welche den Glanz frühe⸗ rer Zeiten geſehen, enthielt, die Frau eines Material⸗ händlers an ihrer Ladenthüre ſtehen, und ging, da ihr gutmüthiges Geſicht etwas ſehr Vertrauenerweckendes hatte, auf ſie zu und fragte ſie, ob ſie nicht einem jun⸗ gen Manne, der nicht gerade reich ſei, eine Wohnung zuweiſen könne. Sie ſann einen Augenblick nach und
zeigte dann über die Gaſſe hinüber auf ein Haus, deſe
ſen Fronte mit Bildhauerarbeit verziert, aber vor Alter kohlſchwarz war. In dem untern Stockwerk befand ſich eine Eiſenhandlung, in der erſten Etage aber, ſagte die gute Frau, würde ich die Wittwe Gentner antreffen, welche ein Zimmer vermiethe, das, wie ſie glaube, ge⸗ rade jetzt leer ſtehe. Ich dankte ihr viele Mal für ihre
Artigkeit und ging über die Straße nach dem angedeute⸗
ten Hauſe, indem ich nach den Karnießen und andern an der Facade angebrachten Zierrathen empor ſchauete. Sie waren ohne Zweifel ſehr ſchmuzig. Ein paar ſtei⸗
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