führt werden, ohne zu wiſſen wohin, und der.
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ſich in dem Augenblick des Sonnenuntergangs auf dem Rücken eines Hügels befand, denn es giebt in jener Ge⸗ gend keine Ebenen und ſie war auch gut mit Wald 1 bewachſen. Von dem Punkte, auf dem er in dieſem Augenblicke angekommen, führte die Straße abwärts in beinahe gerader Linie auf den Kirchthum zu, erſt über eine kleine vielleicht nicht zwanzig Acker große Gemein⸗ wieſe und dann einen tiefen, ſchattigen Hohlweg hinun⸗
ter, der nicht blos von Sträuchern überwölbt, ſondern auch von den Zweigen hoher Bäume überragt ward. Der Himmel war gerade noch hell genug, um dem Rei⸗ ſenden den Eingang in dieſe grüne Baum⸗ und Strauch⸗ halle zu zeigen und der junge Mann ſchauete ſich um und ſagte bei ſich ſelbſt:„Welch ein hübſcher Zugang zu dem Dorfe; wie ruhig und friedlich Alles ausſieht!“ Er ahnete nicht, daß ihm auf dieſer ruhigen Straße noch ein ſchweres Stück Arbeit bevorſtünde und daß dieſelbe ſich als weit weniger ruhig und friedlich erwei⸗ ſen würde, als er anfangs davon geglaubt; aber ſo iſt es mit uns im Leben, wir wiſſen niemals, was und beim nächſten Schritte bevorſteht. Wir können Pläne machen und wir können berechnen, wir können errathen und wir können erwarten, aber im Grunde genommm ſind wir doch nur Blinde, die von einem vie gi⸗ dund
hört auf den Namen„Schickſal.“


