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glied aus der Provinz auf den hintern Bänken um drei
Uhr Morgens nach einer langen Debatte. O nein, es beſaß noch Muskelkraft und Muth für weitere funfzig Meilen, wenn es nöthig geweſen wäre, und das edle Thier hätte den Weg auch gern und unverdroſſen gemacht. Der Reiter ritt es aber auch gut— das heißt, leicht, und obſchon er lang, muskulös und ſtark gebaut war, würde doch Mancher von geringerem Gewicht ſein Pferd weit mehr ermüdet haben. Seine Hand war leicht und ungezwungen, er ſaß leicht und ungezwungen und ſchon ſein ganzes Ausſehen war leicht und ungezwungen. Hinter dieſem Reiter ſaß keine ſchwarze Sorge und da⸗
her war die Laft nicht läſtig und die Beiden reiſten
raſch und in guter Kameradſchaft weiter. Der Anzug des jungen Herrn zeugte von ſehr gutem Geſchmack; er war weder zu geziert noch zu ſchlicht, taugte gut für die Reiſe und war doch dabei auch zu dem Erſcheinen in einem Geſellſchaftszimmer am Morgen nicht untaug⸗ lich. Dies wäre genug über dieſen Punkt und ich will auch kein Wort weiter darüber ſagen; was aber das Geſicht des Reiſenden betrifft, ſo muß ich noch Etwas hinzufügen. Es war heiter und gutmüthig, und obſchon man es in Bezug auf den Ausdruck der Züge vielleicht etwas gedankenlos nennen konnte, ſo überzeugte— mit welchem Grunde weiß ich ſelbſt nicht recht— man ſich doch bei aufmerkſamerer Prüfung, daß dieſes gedanken⸗


