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ein Glanz, ſelbſt in den reuigen Thränen, die eben ſo ſchnell trocknen als ſie vergoſſen werden, ein Schimmer, der auch auf uns einen unwiderſtehlichen Reiz ausübt. O ja, Jugend und Frühling ſprechen zu jedem hoffen⸗ den Herzen, und die Hoffnung iſt die Magie des Lebens! Seht ihr nicht die ſtrahlende Verheißung großer Thaten in dieſem wilden und ſtarrköpfigen Knaben? Seht ihr nicht die freudige Verſicherung künftiger wärmerer und milderer Tage in dieſem wechſelnden Aprilhimmel? Jugend und Frühling und Hoffnung bilden eine froͤh⸗ liche Trias; ſie ſind ihrem Weſen nach von einander unzertrennlich und trachten ſämmtlich nach dem ewigen Ziele des Denkens— der Zukunft.
Es war im Monat Mai und wenn Dichter und Romanſchreiber, wie wir ſchon oben geſagt, gegen den Frühling als Ganzes ungerecht oder mehr als gerecht geweſen ſind, ſo hat es niemals zwei gute arme Mo⸗ nate geneben, die auf ſchmählichere Weiſe über die Ge⸗ bühr herausgeſtrichen worden wären als April und Mai.
Der gute alte ſchottiſche Dichter behauptet, daß im
April„manche Primel ſchon die Ebene ſchmücke,“ und der wiederkehrende Sommer„die Schwäne entzücke,“ aber ſelten, o wie ſelten, ſehen wir die Primeln um dieſe Zeit mit dieſer künſtleriſchen Arbeit beſchäftigt, und was den Sommer betrifft, ſo gleicht er, wenn er näm⸗ lich überhaupt zurückkehrt, einem Knaben, der wieder
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