633 aber ſeine Worte klangen undeutlich und verwirrt, und es wurde offenbar, daß er durch einen Schlag gelähmt worden.
Die Diener wußten kaum, was ſie thun ſollten. Sie wagten Marlow in ſeinem tiefen Kummer nicht zu ſtören; der Doktor war um dieſe Zeit weit entfernt; ihre Gebieterin und deren ſchöne unglückliche Tochter waren todt, und ihr Herr war ſchwachſinnig geworden!
Der Anblick Mr. Dirwells, des Pfarrers, der jetzt in die Bibliothek trat, gereichte ihnen zum größten Troſte. Ein Knabe, der in den Ställen oder der Küche verwendet geweſen, hatte die undeutliche Erzählung dieſer Schrecken in das Pfarrhaus gebracht, und der gute Geiſtliche war trotzdem, daß er von den Mühen und Aengſten dieſes Tages ganz erſchöpft war, ohne Aufenthalt herbeigeeilt um zu ſehen, was ſich für die Ueberlebenden dieſer unglückſeligen Familie thun laſſe.
Er begriff Sir Philipps Lage auf den erſten Blick, ſtellte aber viele Fragen an den Tafeldecker über das, was dem ſchrecklichen Ereigniſſe vorangegangen, deſſen Wirkungen er vor ſich ſah. Der alte Diener gab nur kurze Antworten: auf die meiſten Fragen ſchüttelte er traurig mit dem Kopfe; aber dieſe ſtumme Antwort war genügend, und Mr. Dixwell nahm Sir Philipp Haſtings bei der Hand und ſagte:
„Ihr ſolltet Euch lieber zur Ruhe begeben, Sir— Ihr ſeyd nicht wohl.“
Sir Philipp antwortete mit einem bedeutungsloſen Lächeln, folgte aber ganz fügſam dem Geiſtlichen, und nach⸗ dem dieſer ihn in ein Schlafzimmer geführt und ihn den


