des Geiſtes von Euch verlangen, um in Euren jetzigen Um⸗ ſtänden als Handelnder aufzutreten. Ich habe jeden Faden des ſchändlichen Komplottes verfolgt, und keine Biegung oder Wendung der ganzen ſpitzbübiſchen Intrigue iſt unent⸗ deckt geblieben.“
„Auch daran war ſie betheiligt,“ murmelte Sir Philipp, mit wildem, unſicher fragendem Blicke zu ſeinem Geſichte emporſchauend.
„Ich weiß es,“ erwiederte Marlow in der Meinung, er ſpreche von Mrs. Hazleton.„Sie war die Haupttriebfeder bei Allem.“ 1
Sir Philipp rang verzweifelnd die Hände und murmelte:
„O Gott! o Gott!“
„Aber ſie wird bald für ihre Verbrechen büßen,“ fuhr Marlow fort.„Sie iſt ergriffen worden, und es fanden ſich bei ihr ſo ſtarke und überzeugende Beweiſe ihrer Schuld, ¹ daß ſie die Sache nicht einmal verhehlen mochte, ſondern ihr Verbrechen ſogleich eingeſtand.“
Sir Philipp fuhr zuſammen, klammerte ſich mit ſeinen weißen dünnen Händen an die beiden Arme des Lehnſtuhles, in dem er ſaß, und betrachtete Marlow mit einem unbe⸗ ſchreiblichen Blicke des wildeſten Entſetzens. Dieſer fuhr jedoch alſo fort:
„Ich hatte ihr allerdings zuvor erklärt, daß ich alle ihre finſteren und verrätheriſchen Intriguen entdeckt habe, daß ich wiſſe, welche Mühe ſie ſich gegeben, um dieſe ganze Familie elend zu machen, wie ſie den Charakter meiner theuren Emily anzuſchwärzen, ihre Handſchrift nachzuahmen und ſo⸗


