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Rache : Novelle / von G. P. R. James
Entstehung
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gleichen zeitgemäßen Sinnbildern, welche reichliche Spring⸗ brunnen bildeten, ſo gut ein großer Waſſerbehälter auf dem Gipfel einer benachbarten Anhöhe es ihnen erlaubte. Zu nützlichen Zwecken waren dieſe Baſſins untauglich, da man das Waſſer nie bis zum Rande anſteigen ließ, und der gute Doktor Paulding betrachtete ſie mit hoffnungsloſem Blicke, als er auf ſeinem Wege nach der Haupttreppe an ihnen vorüberkam.

Dort machte er jedoch eine etwas tröſtlichere Entdeckung. Der Pfad, den er einſchlagen mußte, hatte für die Bewohner des Hauſes die eine Bequemlichkeit, daß jedes Fenſter auf der vorderen Front ihn beherrſchte, ſo daß der Doktor und ſeine Bürde wenigſtens von einem paar Augen bemerkt. wurden.

Ohne eines jener grauenhaften Anhängſel der Mode auf dem Kopfe, nur ihr eigenes, ſchönes, glänzendes Haar, gleich Weinranken wild im Winde flatternd, kam ein liebliches Mädchen von vierzehn bis fünfzehn Jahren die Stufen herabgerannt. Sie hatte eben erſt das unreife Alter über⸗ ſchritten, und erblühte in dem vollen Frühling der Jungfrau. Eifer und Unruhe lag auf ihrem Geſichte, denn die Haſt und die Miene des würdigen Geiſtlichen, wie die Geſtalt, die er auf ſeinen Armen trug, verkündeten ſo deutlich als Worte thun konnten, daß irgend ein Unfall begegnet war, und ſie rief ihm zu, was denn an der Sache ſey.

Sache, Kind, Sache! rief der Geiſtliche.Ich glaube, ich habe dieſen armen Knaben beinahe getödtet.