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lung von Schrecken ſeine ganze Geſtalt erſchütterte. Er zögerte nicht länger, ſondern nahm den jungen Haſtings wieder auf ſeine Arme, nachdem er nur einen Augenblick ſtill geſtanden hatte, um Athem zu ſchöpfen, und eilte mit ihm nach Oberſt Marſhall's Hauſe.
Ich habe geſagt, daß dieſes eine moderne Wohnung war — nämlich modern für die damalige Zeit. Der Himmel weiß, was jetzt daraus geworden; aber Ludwig XIV.— wenn er auch nicht bei ſeiner Erbauung betheiligt war— hatte doch manche ſeiner Sünden zu verantworten, und die übrigen gehörten dem Manſard. Das Haus bildete den auffallendſten Gegenſatz zu dem altmodiſchen Landſitze unſe⸗ res Sir John Haſtings, der über das Haus wie über den Eigenthümer ſpottete— denn auch er konnte ſehr bitter ſcherzen, und er pflegte zu ſagen, man müſſe ſich nur wun⸗ dern, daß ſein Nachbar dem Hauſe nicht ſeinen eigenen Namen gegeben und es Marſhallhof genannt habe, um es von allen anderen Höfen zu unterſcheiden. Zahlreich waren die Fenſter und das Schmuckwerk des Hauſes; Pfeiler liefen zwiſchen den Fenſtern in die Höhe; letztere hatten verſenkte Scheiben und waren mit komiſchen Blumenguirlanden be⸗ deckt, ſo daß es ausſah, wie wenn jedes eine geſtickte Weſte anhätte; eine große Treppe lief von dem Hauptthore abwärts, und war mit Liebesgöttern und Füllhörnern verziert, welche von den unverdaulichſten ſteinernen Früchten überfloßen.
Der Pfad vom Gartenthore bis zum Hauſe war wohl mit Sand beſtreut, und ſchlängelte ſich zwiſchen verſchiedenen Blumenparterres und Waſſerbecken mit Tritonen und der⸗
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