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Rache : Novelle / von G. P. R. James
Entstehung
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einer glorreichen Sache weiter zu führen, oder das erbar⸗ mungsloſe Gewicht bildend, das uns ins Verderben hinab⸗ zieht! Während Du daſitzeſt und lieſeſt während ich hier ſitze und ſchreibe wer kann ſagen, welche auffallen⸗ den Veränderungen, welche Kombinationen der ungleichar⸗ tigſten Dinge rings um uns ohne unſern Willen, ohne unſer Wiſſen vor ſich gehen mögen, welche den ganzen Lauf unſers künftigen Daſeyns verändern? Könnte der Menſch ſein ei⸗ genes Schickſal ſich bilden er würde es ohne Zweifel ver⸗ pfuſchen, und es iſt darum recht gut, daß er es nicht kann. Die Freiheit ſeines eigenen Handelns iſt hinreichend, ja ſo⸗ gar zu viel, und es iſt gut für die Welt wie für ihn ſelbſt, daß eine Alles lenkende Vorſehung die Umſtände um un her ſo geſtaltet, daß wir die Schranken nicht überſchreiten können, ſo viel wir auch flattern mögen.

Auf dem Geſichte jenes alten Mannes liegt ein unge⸗ wöhnlicher Ausdruck ein tieferer Ernſt als ſonſt, der aber mit einer an ihm ſeltenen Zärtlichkeit verbunden iſt. Es iſt etwas wie Zögern an ihm zu gewahren Zögern an ihm, der während eines ſtürmiſchen Lebens nur ſelten erfahren hat, was es heißt, zu zweifeln oder zu überlegen er, der feſte, ſtets fertige Mann, deſſen klarer, ſicherer, beſtimmter Geiſt immer zum Handeln bereit und hiezu in Verfaſſung war!

Komm, Philipp, mein Sohn, begann er, ſeine Hand wie geſagt, auf des Knaben Schulter legend,Du haſt für heute genug ſtudirt. Du lieſeſt zu eifrig und überſchreiteſt meine Vorſchrift. Man muß auch an den Körper denken