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Georg Wilſon nach Gowrie's Tode und bevor die Leichname durchſucht wurden, in jenem Zimmer beiſammen waren, der Schlüſſel zur Galleriethüre ſich bei ihnen vorfand und dazu gebraucht wurde, die Edelleute von der andern Seite ein⸗ zulaſſen und des Earls Freunde auszuſchließen. Daß bei Alexander Ruthven nach ſeinem Tode ſich irgend ein Schlüſſel vorfand, wird nicht einmal behauptet.
Ueberdies iſt bewieſen, daß der König, welcher ſo darge⸗ ſtellt wird, als ob er mit einem Verräther um ſein Leben gekämpft habe, bei der ganzen Sache ſo kaltblütig blieb, daß er, während ſeine Freunde den Gegner aus der Welt ſchaff⸗ ten, ſeinen Fuß auf die Riemen des Falken legte, damit er nicht auf und davon fliege.
Setzen wir des Königs eigenes Zeugniß bei Seite, ſo lautete das aller anderen Perſonen eher zu Gowrie'’s Gun⸗ ſten und gegen den König; auch ließ ſich der Beweis leicht herſtellen, daß der König eine große Menſchenmaſſe in Perth verſammelt hatte zum Zeichen, daß ein ausgemachter Plan beſtand, jene Stadt zu beſuchen noch ehe aller Wahrſchein⸗ lichkeit nach Alexander Ruthven jene Geſchichte mit dem Goldtopfe erzählt haben konnte. Dieſe Geſchichte war an ſich ſelbſt ſo abgeſchmackt und Vieles an des Königs Be⸗ hauptung der Wahrheit ſo unähnlich; das Faktum, daß der Earl und ſein Bruder ohne Widerſtand erſchlagen worden, während man ſie ohne Mühe oder Gefahr hätte ergreifen und nach dem Geſetze prozeſſiren können— war ſo verdäch⸗ tig, daß es Jakob's Rathgebern nöthig geſchienen haben muß, ſein Zeugniß durch einige bekräftigende Umſtände zu verſtärken. Niemand als der anweſende Bewaffnete konnte Zeugſchaft darüber ablegen, was in dem Galleriezimmer oder im Kabinette vorfiel; ſchon das wäre etwas geweſen, wenn man hätte beweiſen können, daß der Bewaffnete einer von Gowrie's Dienern war. Er, oder wenigſtens ein Stell⸗ vertreter mußte deshalb aufgeſucht werden; aber unglück⸗


