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zum Gaſte hat, ſo kann er natürlich ſein Haus nicht ver⸗ laſſen, ſelbſt nicht um Dich zu beſuchen, Du Liebe!“
„ s iſt etwas wie es nicht ſeyn ſoll,“ rief Julia, noch immer Auſtin's Miene ſirirend.„Ich ſeh's ihm an; es iſt etwas vorgefallen.“
„Nein, nein, theure Lady; es iſt nichts vorgefallen, daß ich wüßte,“ erwiederte Auſtin Jute.„Des Königs Ankunft hat Mylord überraſcht; denn er erfuhr ſie erſt heute beim Mittageſſen.“
„Erſt heute!“ rief die alte Gräfin mit plötzlichem Stirn⸗ runzeln.„Ei, ſie wurde ja meinem Knaben William geſtern Abend um vier Uhr angekündigt! Doch laßt uns hoffen,“ fuhr ſie fort,„daß dies nur einer von des Königs tollen Späſſen iſt. Er ſoll die Leute gern überraſchen und ſich an der verurſachten Verlegenheit ergötzen. War der König angelangt, ehe Ihr abreistet?“
„Nein, Madame; aber er war nur noch eine Meile von der Stadt,“ verſetzte Auſtin Jute.„Mylord ſchickte mich, um Euch zu warnen und——“„
Hier ſchwieg er zögernd, und die alte Gräfin ergänzte ſeine Rede mit den Worten:
„Und um uns zu ſagen, er werde morgen kommen. War es nicht ſo?“
Auſtin ſchüttelte den Kopf.
„Das wollte er ſagen, Mylady,“ erwiederte er;„aber er hielt inne, während ſchon die Worte auf ſeinen Lippen waren und ſagte: enein, ich will kein Verſprechen auf morgen geben. Gott und Gott allein weiß, was morgen ſeyn wird.“ 40*


