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Freude aufforderte, und ich kann mich nicht enthalten zu denken, daß, wer für gewiſſe Ceremonien eine beſtimmte Kleidung vorſchreibt, eben ſo thöricht und unrecht handelt als der, der die Form bei jeder Veranlaſſung perhorrescirt.“
„So denke auch ich,“ antwortete ſein Gefährte;„Du wirſt mich in dieſen Dingen nicht im Geringſten verändert finden. Die Urſache meiner Alltagstracht und meiner ge⸗ heimnißvollen Ankunft iſt aber eine und dieſelbe und ſehr einfach: ich wünſchte von keinem unſerer guten Lehrer an dieſer hochgelahrten Univerſität, von keinem unſerer alten Genoſſen außer Dir erkannt zu werden. Um Dir übrigens zu zeigen, daß ich kein Fanatiker bin, ſo wiſſe, daß ich eben jetzt auf dem Wege nach Rom bin, um die Wunder der ewigen Stadt und Se. Heiligkeit den Pabſt zu ſchauen, wenn ich mir auch ſeinen Segen gewiß nicht erbitten werde, weil ich gegen deſſen Wirkſamkeit ſehr ſtarke Zweifel hege.“
„Darin bin ich mit Dir einverſtanden,“ entgegnete ſein Freund;„zwar kann einem der Segen eines guten Menſchen niemals ſchaden, und es mag wohl Schlimmere als eben unſern Clemens geben. Was haſt Du aber mit Deinem Ge⸗ folge angefangen? wo ſind Deine Diener, wo der berühmte Erzieher, Dominus Rhind?“
„Nach Monſelice vorausgegangen,“ verſetzte der Andere, um dort meine Ankunft abzuwarten, wenn ſie in dem klei⸗ nen Gaſthofe Raum finden können, im andern Falle nach Novigo weiter zu reiſen. Du haſt doch meinen Boten bei Dir, nicht wahr? Ich gebot ihm, meine Ankunft abzu⸗ warten.“


