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Gowrie oder des Königs Komplott : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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Strahlen durch die Straßenöffnungen und gewährte einen heiteren glänzenden Anblick, wenn ſie von Zeit zu Zeit auf den prächtigen Trachten der vorübergehenden Einwohner ſchimmerte und den ſonſt ziemlich düſteren Anblick der Stadt mit ihren engen Gaſſen und dunklen Säulengängen mit fri⸗ ſchem, munterem Leben erfüllte.

Der junge Fremdling ſchien an der allgemeinen Heiter⸗ keit keinen Antheil zu nehmen: nicht daß er ernſt oder trau⸗ rig ausſah, denn wenn ſein Auge die Straße hinauf ſchweifte und eine der rührigen Gruppen gewahrte, kam ein ziemlich ſarkaſtiſches Lächeln auf ſeine Lippe, wie wenn er den Froh⸗ ſinn des Volkes oder die Veranlaſſung, die ihn hervorrief, nicht ohne eine gewiſſe Geringſchätzung betrachte; ſein Ge⸗ ſicht zeigte vielmehr einen freien, heiteren Ausdruck und ſchien ein unverſtörtes Gemüth zu verkünden, das ſich an den kleinen Thorheiten Anderer recht gerne ergötzte.

Nachdem er faſt eine Viertelſtunde auf demſelben Flecke verweilt hatte, trat ein Anderer, ein viel heiterer gekleideter Cavalier an ſeine Seite. Er ſtand faſt in demſelben Alter, höch⸗ ſtens daß er ein paar Jahre älter ſchien, war ebenfalls ein hochgewachſener Mann, nicht ganz ſo groß als ſein Gefährte, von dunklerer Geſichtsfarbe und kräftiger, dabei aber an⸗ muthiger Geſtalt; ſein Gang war ruhig, ſein Blick offen und feurig, und ſeine wenn auch nicht auffallend hübſchen Züge bildeten ein ausnehmend angenehmes Geſicht, deſſen Unregelmäßigkeit gleichwohl einen ſehr wohlthuenden Ein⸗ druck machte.

Jederzeit pünktlich an Ort und Stunde gehalten, Sig⸗

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