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Der Waidmann : Erzählung / von G. P. R. James
Entstehung
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Geſicht zu treffen; allein der Ritter kam ihm zuvor und ver⸗ ſetzte ihm mit beiden Armen einen furchtbaren Schlag auf den Helm. Die Spangen riſſen los, der Helm und die Krone ſielen herunter, und ein dunkler Blutſtrom rann über das bleiche Geſicht, während der Getroffene einen Augenblick im Steigbügel hing. Das Roß jagte weiter; aber der König ſank bald zu Boden, und drei bis vier Fußknechte, welche herbeirannten, machten ihm mit ihren Dolchen den Garaus.

Der mächtige Ritter lehnte ſich einen Augenblick auf den Arm ſeiner Streitart und ſchaute das Schlachtfeld auf und ab, und dann, als ob er Alles in jenem kurzen Blicke zuſammengefaßt hätte, rief er in lautem, ſtürmiſchem Tone:

Nun, Earl von Richmond, ſchaut nicht auf den Tod⸗ ten, ſondern eilt den Lebenden zu Hülfe. Sir William Stanley packt den Feind in der Flanke. Drauf mit der ganzen Macht, und der Tag iſt Euer wo nicht, ſo kann er immer noch verloren gehen. Gib mir mein Roß, Knabe.

Der Befehl wurde alsbald ertheilt; Richmonds ganze Macht bewegte ſich den Hügel hinab, und obwohl der Kampf noch etliche zwanzig Minuten ſich hinzog, ſo war er nicht länger zweifelhaft. In Richards Reihen herrſchte nichts als Verwirrung; aber Norfolk und viele andere Edelleute kämpften bis zuletzt und ſtarben, ohne einen Zollbreit zu weichen. Northumberland nahm keinen Antheil am Kampfe. Die Einen flohen bald, während Andere ſtehen blieben und ſich gefangen nehmen ließen. Richmonds Linie rückte immer gleichmäßig vor, bis Richards ganzes Heer theils auf dem