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Der Waidmann : Erzählung / von G. P. R. James
Entstehung
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hervor. Er war in eine prachtvolle Rüſtung gehüllt, ſein mächtiges Roß in Stahl gekleidet, und auf einem Helme unter der wogenden Feder erſchien die Königskrone von Eng⸗ land. Gerade auf Richmond ſchoß er los, einen Fußknecht auf ſeinem Wege niederrennend und mit eingelegter Lanze den ſanften Hügel hinanſprengend, ohne ſeines Roſſes Eile im Geringſten zu vermindern.

Mein, mein, rief Sir William Brandon.Mein ſey die Krone! Und die Standarte einem Andern reichend, legte er ſeine Lanze ein und ſtürzte auf den König los.

Aber Richards nie irrende Hand fehlte auch hier nicht; ſein Auge war nur zu ſcharf, denn gerade in die Kehle traf Richards Lanzenſpitze den Standartenträger und ſtürzte ihn todt auf den Plan, während des Ritters Lanze an des Kö⸗ nigs Panzer zerſplitterte. Auch Brandons Roß rollte zu Boden, und Richard ſetzte unter lautem Rufe mit ſeinem Renner darüber weg und ſpornte weiter.

Ohne um Erlaubniß zu fragen, ſtürzte ihm jetzt Sir John Cheney entgegen. Sein Schickſal war jedoch nicht viel beſſer, denn wenn er auch nicht erſchlagen wurde, ſo rollte er doch im Augenblicke verwundet aus dem Sattel.

In dieſem Augenblicke erwuchs jedoch Richard ein neuer Gegner, denn als er ſich raſch der Stelle näherte, wo Rich⸗ mond ſtand, ſprang der hochgewachſene Ritter, deſſen ich oben erwähnte, von ſeinem unbewaffneten Roſſe und warf ſich zu Fuß dem Könige in den Weg. Richard hemmte ſein Roß auf einen Augenblick bei dieſem unerwarteten Anblick und ſenkte ſeine Lanzenſpitze, um dieſen neuen Gegner in's