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ſich längs ſeiner Linie ausbreitete. Richmond ſaß hoch zu Roſſe auf dem Gipfel einer kleinen Anhöhe im Centrum der zweiten Linie, und konnte das ganze Schlachtfeld überſehen; als er die Unordnung in Richards Centrum gewahrte, ſagte er laut:
„Hätten wir jetzt Leute genug zum Angriffe gegen jenen Punkt, ſo könnten wir den Tag ſogleich gewinnen.“
„Ihr und die Euren wären verloren, wenn Ihr es ver⸗ ſuchtet,“ ſprach eine tiefe Stimme neben ihm, und als der Earl ſich umſchaute, ſah er eine hohe Geſtalt auf einem mächtigen Rappen mit einer feingearbeiteten aber nicht allzugut polirten Rüſtung, der eine ſcharfe, derbe Lanze in der Hand führte, welche neben der weit vorragenden Spitze die Klinge einer Waidmannsart vorgeſteckt hatte und eine der gewöhnlichen Hellebarde ziemlich ähnliche Waffe bildete. Sein Pferd war gänzlich ohne Schutzwehr; ſelbſt der Sat⸗ tel war von gewöhnlichem Leder; aber der Fremde trug Ritterſporen, und um ſeinen Hals hing eine goldene Kette nebſt Stern.
„Warum meint Ihr das, Herr Ritter?“ fragte Rich⸗ mond.
„Schaut rechts,“ erwiederte der Unbekannte, und als der Earl ſeine Augen nach jener Richtung wendete, ſah er einen Reiter in voller Haſt auf das Centrum von Richards Linie losgaloppiren, wo ſich der König offenbar in eigener Perſon befand, während man das große von dem Herzog von Norfolk befehligte Reiterkorps zwiſchen dem Sumpf und Lord Stanley's Truppen hinabſchleichen ſah.
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