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Es war ein Moment der ängſtlichſten Spannung; doch im ſelben Augenblicke ſah man Chartley's Reitergeſchwa⸗ der in guter Ordnung zurückweichen, ſo daß ſie gegen die den Sumpf umgehende Straße Front machten, und Stan⸗ ley's ganze Truppenmacht ſchwenkte plötzlich rechts, ſo daß ſie ſich mit des Earls Linie vereinigte und den Her⸗ zog von Norfolk beinahe zwiſchen ſich und dem Sumpfe ein⸗ ſchloß.
Richards Kavallerie machte augenblicklich⸗Halt und zog ſich in feſter Schlachtlinie zurück, gerade noch recht, um ſich vor gänzlichem Untergange zu bewahren. Einem Angriffe entging ſie jedoch nicht, und daß die beiden Frontlinien der Armeen gleichzeitig gegen einander anrückten, ſo tobte das Handgemenge nunmehr auf dem ganzen Schlachtfelde.
In dieſem Augenblicke ſah man von hinten etwas links von der Stelle, wo der Earl von Richmond ſtand, einen
jungen Ritter in glänzender Waffenrüſtung auf einem Grau⸗ ſchimmel daherreiten. Neben ihm war ein Mann, nicht mehr jung, aber noch in der Blüthe der Jahre, gänzlich unbewaffnet, ſogar ohne Schwert oder Dolch, und hinter Beiden zogen zehn Speere mit den Farben des Lords Chartley.
Der junge Edelmann pauſirte eine Weile und überſchaute das Feld und den ſonderbar verwirrten Anblick, den eine Schlacht damals, wo Kanonen nur ſelten gebraucht wurden und keine Rauchwolken die Ausſicht verdunkelten, auf einer mehr als halb Meilen langen Linie darbot. Hier ſah man
Reitergeſchwader in des Feindes Linie einbrechen, dort


