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frieden geben, ohne Gottes Ebenbild in ihren Mitgeſchöpfen zu entſtellen und ſelbſt die ſchönſten Werke ihrer eigenen Hand zu zerſtören und niederzubrennen?“
„Ich fürchte— nein,“ gab der Waidmann zur Antwort, die breite Streitaxt umdrehend, die in ſeinem Ledergürtel ſteckte.—„Kleine wie große Kinder haben Freude an Johannis⸗ feuern; die Natur und der Teufel haben den Menſchen als Beute zwiſchen ſich geſetzt. Ich kam jedoch hieher, Ma⸗ dame, um Euch zu melden, daß die hölzerne Brücke im Forſt einer Ausbeſſerung dringend bedarf. Sie würde kaum Euer Maulthier tragen, Lady, wenn auch nur Ihr und Euer Falke auf ſeinem Rücken ſäßet, viel weniger ein Streitroß mit einem gewappneten Reiter. Ich komme ſo ſpät, weil ich heute Morgen bis Tamworth ging, um die Reiſigwellen zu verkaufen, und erſt nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehrte. Unterwegs entdeckte ich den Zuſtand der Brücke, und da ich für beſſer hielt, gleich morgen früh damit zu beginnen, ſo war ich ſo kühn, noch heute Nacht bei Euch vorzuſprechen, damit nicht morgen ein Wanderer, der zu Markt oder in die Kirche reitet, in den Fluß ſtürzt und hinterher ſagt, die Aebtiſſin hätte ihre Wege ausbeſſern ſollen“— indem er ſeinen eigenen Witz belachte.
Während er ſprach hatten ihn die beiden jungen Damen, denen er keineswegs fremd war, mit auffallender Aufmerk⸗ ſamkeit betrachtet. Er war wie geſagt ein hochgewachſener noch immer ſehr kräftiger Mann, obwohl er das fünfzigſte Lebensjahr überſchritten zu haben ſchien. Seine Schultern waren ſehr breit, ſeine Arme lang und muskulös; ſein Köͤr⸗
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