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Der Waidmann : Erzählung / von G. P. R. James
Entstehung
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Ich konnte weit beſſer mit der Kanzleiſchrift zu Stande kom⸗ men, wenn ſie von einem guten Schreiber, wie die zu Win⸗ cheſter und Salisbury, verfaßt war.

Das jüngere Mädchen ſchaute empor und antwortete mit luſtigem Lachen:

Die armen Leute verlangen auch gar nicht, daß Ihr ihre Bücher leicht leſet, liebſte Tante und Mutter. Sie behaupten blos, ſie können in einem Tage mehr Kopien von einem Buche fertigen, als ein Schreiber in einem Jahr zu Stande brächte, ſo daß Ihr für drei bis vier Schilling ein⸗ kauft, was Euch als Manuſcript drei bis vier Kronen koſten würde.

Ja das iſt noch das Schlimmſte, mein Kind, erwie⸗ derte die ältere Lady kopfſchüttelnd.Die Bücher werden nunmehr in die Hände von allerlei gemeinen Leuten gelan⸗ gen und ſicherlich eine Welt von Unheil anſtiften. Da iſt aber nicht mehr zu helfen, meine Kinder; wir müſſen den Teufel und die Welt gewähren laſſen, denn wenn man ſogar ein Geſetz erließe, daß Keiner unter dem Range eines Lords allerwenigſtens das Leſen und Schreiben erlernen dürfe, ſo würde das die Andern nur noch erpichter darauf machen. Ich meine übrigens, man ſollte dieſer Erfindung Einhalt thun, denn ſie wird gewiß eine Welt von Unheil anſtiften.

Ich hoffe nicht, verſetzte die andere junge Dame;denn es wird ihnen nie gelingen, die Bücher ſo wohlfeil zu ma⸗ chen, daß die niederen Klaſſen ſie zu leſen bekommen. Ich muß ſagen, ich hätte ſchon oft gerne ein Buch geleſen, wenn ich nichts Anderes zu thun hatte. Es iſt zuweilen ein