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Der Waidmann : Erzählung / von G. P. R. James
Entstehung
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auf den Seiten die Kreuzrahmen, welche die Fenſter ſchie⸗ den, die breiten Spitzbogen verkündeten jenen Architek⸗ turſtyl, der als der früheſte engliſche bekannt iſt. Die Tiſche, die Stühle und der Schenktiſch in der Ecke waren alle von altem, dunkelgefärbtem, reichverziertem Eichenholz, der Bo⸗ den war mit Binſen bedeckt, über welche in der Mitte ein Stück Tapeten ausgebreitet war. Auch das Mauerwerk der Wände zwiſchen den Pfeilern war mit Tapeten verhängt, welche auf der einen Seite die Belagerung von Troja, auf der andern die Geſchichte Davids und Goliaths, auf der dritten die Liebe des Mars und der Venus darſtellten, welche, wenn auch für unſre reizbare Einbildungskraft etwas zu lü⸗ ſtern, in jenen Tagen den keuſchen Bewohnerinnen eines Non⸗ nenkloſters keineswegs anſtößig vorkam. Die vierte Seite des Zimmers war nicht tapezirt, denn dort ragte das rieſig weite und offene Kamin mit einem brennenden Scheiterhau⸗ fen auf dem Herde; in dem offenen Raume über dem Bogen ſah man ein uraltes Bild der Madonna mit dem Kinde, die Häupter von Beiden mit einer goldenen Glorie umgeben, während die milden Augen der Jungfrau die etwas über⸗ reichen Reize der Liebesgöttin auf der anderen Seite firirten. Dieſe Beſchreibung mag genügen. Der Leſer kann ſich das Wohnzimmer einer Aebtiſſin gegen das Ende des fünf⸗ zehnten Jahrhunderts leicht vorſtellen, und es wäre zu er⸗ müdend, das mannigfaltige Allerlei ſeines Inhalts näher detailliren zu wollen. Nur möge ſich Jeder hüten, daraus, daß ſo ungöttliche Perſonen wie Mars und Venus in das Privatgemach der armen Aebtiſſin von Atherſton Zutritt