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ſtört, und aus welchem nur die letzte Poſaune den Schläfer erwecken wird.
Von Sonnenuntergang bis zu jener Stunde hatte ſich kein lebendes Weſen— es wäre denn Fuchs oder Wolf— auf dem Schauplatze gerührt. Die Schlacht war vorüber, die Verfolger zurückgerufen, die Verwundeten entfernt; die Beerdigung der Todten, wenn man ſich überhaupt darum bekümmerte, war auf einen andern Tag verſchoben, und all' die wilden und ſchlimmen Leidenſchaften, wie ſie durch den Bürgerkrieg erweckt werden, hatten ſich ſchon vor der er⸗ wähnten Stunde zum Schlafen niedergelegt. Sogar der Menſchengeier, welcher den kriegführenden Armeen auf der Ferſe folgt, um ſich von der Beute der Todten zu nähren, hatte ſich auf dieſem Felde geſättigt und überließ die reichen Waffen und das Pferdezeug denjenigen, die es am andern Morgen abholen wollten.
Die wilderen und ſchlimmeren Leidenſchaften ſchliefen wie geſagt; aber es gab auch zartere Regungen, welche wachten, und auf jenem feierlichen und traurigen Schau⸗ platze der nur von dem Lichte des Mondes erhellt und von dem ſtöhnenden Nachtwind bewegt war, ſah man eine halbe Stunde vor Mitternacht vier bis fünf Perſonen umherwan⸗ deln. Oft beugten ſie ſich auf ihrer Wanderung hier und dort nieder, um einen Gegenſtand zu betrachten; zuweilen ſah man eine von ihnen niederknien, und zweimal drehten ſie einen Leichnam um, der mit dem Antlitze vorwärts ge⸗ fallen war. Wohl länger als eine Stunde wanderten ſie alſo fort und blieben nur zu Zeiten ſtehen, um ſich mit ein⸗


