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Auge des Zuſchauers placirt war. In der Nähe der un⸗ teren durch die Neigung des Bodens gebildeten Thalhälfte war ſonſt nichts zu gewahren; ging man aber halbwegs den Gipfel hinan, ſo ſah man die Scene zu beiden Seiten ge⸗ waltig verändert. Je höher das Auge des Beſchauers zu ſtehen kam, deſto mehr ſah man jenſeits der Kalkufer gegen Norden, zwiſchen denen das Flüßchen daherkam, ganz links von Oſt nach Weſt eine große graue, undeutliche Maſſe ſich ausdehnen, deren gerundete Linien neben einigen nebligen Klüften, welche im Mondlicht eine bläulich weiße Farbe an⸗ nahmen, den Boden als einen uralten Forſt bezeichneten, der von dem zuerſt erwähnten Punkte wohl zwei bis drei Meilen entfernt gelegen haben mochte.
Das Mondlicht entfaltete jedoch auch noch andere Ge⸗ genſtände, denn während jene ſanften Wolken in ihrem ra⸗ ſchen Fluge ſein Licht dämpften und helle Streifen oder
graue Schatten auf den Boden warfen, ſah man hie und da, deiendas an dem ſüdweſtlichen Abhange, einen glänzenden Fleck hell aufleuchten und die Mondſtrahlen zurückwerfen, und ein näherer Blick zeigte entblößte Schwerter, Bruſt⸗ harniſche und Helme, wobei bald hier bald dort der ſchein⸗ bare Aufwurf unter der zunehmenden Helle die Geſtalt eines Noſſes oder eines menſchlichen Weſens annahm, das ruhig auf dem grünen Raſen lag oder hinter einer Hecke, einem alten Hagedorn regungslos niedergeworfen war.
Schliefen ſie wohl dort in jener thauigen Nacht? Ja ſie ſchliefen jenen Schlaf, der weder Sturm noch Thau, noch das Schmettern der Trompete fürchtet, den der Donner nicht
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