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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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dahin, daß ich Deinem edlen Vetter das Leben nahm, glau⸗ bend, daß Einer, der den Namen Woodhall trug, kühn ge⸗ nug ſeyn müſſe, um männlich mit ſeinem Nebenbuhler zu fechten, nicht aber einen Anderen vorzuſchieben. Das iſt das Einzige, was ich in meinem Leben bereue. Ihr ſtarrt mich an, fuhr er ſich ſcharf nach einem der Gäſte umwendendfort. Glaubt Ihr, indem ich hier ſtehe und ihn als ein Aas vor mir liegen ſehe, während ſeine Seele nach einer andern Welt vorausgezogen, wohin ich bald nachfolgen muß, um mich vor denſelben Richter zu ſtellen glaubt Ihr, daß ich die ge⸗ ringſte Reue, daß ich Gewiſſensbiſſe oder Scham empfinde, weil ich ihn dorthin geſendet habe? Nein, o nein! ich bin ſtolz auf meine That. Die Geſellſchaft iſt mein Schuldner. Gott hat Rache genommen durch meine Hand, und zur rech⸗ ten Zeit iſt ſie noch gekommen. Schaut auf dieſe Dame hier indem er auf Margarethen deutete, welche wie ein Eſpenblatt zitternd daneben ſtanddurch die argliſtigſten Künſte in ſeine Schlinge gelockt, ihn verabſcheuend, aber durch lügneriſch erlangte Verſprechen an ihn gebunden im Be⸗ griffe lieber Glück und Leben zu opfern, als ihr gegebenes Wort zu brechen. Betrachtet dieſen alten Mann und er deutete auf Lord Woodhalldeſſen Herz ein ewig laſten⸗ der Fluch, ein Herz voll Feuer in ſeiner Bruſt geweſen wäre, wenn man ihn ſeine Tochter hätte vor den Altar ſchleppen und ihr Geſchick an dieſen Verworfenen hätte ketten laſſen. Sie habe ſich durch dieſen einzigen Schlag errettet; aber nicht ſie allein; ihr Alle rings umher ſeyd mir Vieles ſchul⸗ dig. Vor einem ſo jämmerlichen Böſewicht wie dieſer, vor