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ein Schurke, ein Betrüger und Verräther!“ donnerte Gaunt Stilling, dicht auf ihn zutretend und ihm einen Schlag ver⸗ ſetzend. Die Damen wichen entſetzt zurück, und Robert legte nach kurzem Zögern die Hand an's Schwert und zog es aus der Scheide. Auch Stillings Degen fuhr im Augenblick heraus und kreuzte ſich mit dem des Bräutigams. Lord Woodhall und Roberts Bruder ſchlugen die Waf⸗ ſen nieder, noch ehe zwei Paſſaden gewechſelt waren: aber indem ſie dies thaten, ſank Robert Woodhall zu Boden und Gaunt Stilling ſteckte ſein Schwert in die Scheide und ließ ſeine Hände ruhig herabſinken, ſo daß Jeder, der Luſt hatte, ihn ergreifen konnte.. Die Verwirrung, welche nunmehr erfolgte, war unbe⸗ ſchreiblich. Die Einen drängten ſich um den Gefallenen und hoben ihn auf, ſchauten ihm in's Geſicht oder ſuchten das Bluten einer kleinen Wunde auf der rechten Seite zu ſtillen, welche ganz unbedeutend geſchienen hätte, wenn nicht das ſchwarze Blut, welches daraus hervordrang, Beweis ge⸗ geben hätte, wie tief die rächende Klinge eingedrungen war.
Diejenigen, die ihm in's Geſicht ſchauten, ſahen bald, daß der Verſuch, des Lebens Fluth zurückzuhalten, vergeblich war. Dem unglücklichen jungen Manne rollten die Augen im Kopfe, aber ohne Leben, ohne Ausdruck. Ihre Bewegung war nur krampfhaft wie ſein Schnappen nach Athem, als ob er ſprechen wollte. Andere ſtürzten ſich auf den Mörder, den ſie rauh anfaßten, während ſein Vater ſich langſam nä⸗ herte und ausrief:


