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ſo wollen wir die heitere Geſellſchaft an dieſem Orte, wo vor etwa dreißig Jahren eine glückliche Hochzeit gefeiert worden, mit Feſten traktiren. Ich ſage, geht voran, Mylord.“
„Das will ich,“ erwiederte Lord Woodhall hitzig. „Komm, Margarethe, folge mir dicht auf den Ferſen.“
Mit dieſen Worten ging er mit Robert Woodhall vor⸗ an, die Thüre weit aufreißend, welche in die große Halle führte.
Margarethe folgte halb ohnmächtig, und Hortenſta fühlte ihre Hand auf ihrem Arme zittern.
Lady Danvers flüſterte ihr eifrig in's Ohr, und ihre letzten Worte lauteten:
„Am Altar! am Altare ſelber! Er hat keinen An⸗ ſpruch— Euer Gelübde gehört nicht ihm. Ihr verſpracht Robert Woodhall— nicht aber dieſen Mann zu heirathen.“
Aber Margarethe ging unerſchüttert weiter.
Die feſtliche Geſellſchaft in der Halle trennte ſich und bildete eine Art Spalier, während der Brautzug vorüber⸗ zog, indem verſchiedene Stimmen riefen:
„Glück und Geſundheit der Braut und dem Bräutigam!“
Allein Robert Woodhalls Wange, welche von Aufre⸗ gung flammte, wurde todtenbleich, nachdem er kaum die Halle betreten hatte. Was verurſachte dieſe Veränderung? warum ſtarrten ſeine Augen ſo feſt nach vorne. Vor der Hallthüre ſtand nur ein alter und ein junger Mann. Aber dieſer junge trat einen Schritt vor, und der alte ſuchte ihn vergeblich zurückzuhalten.
„Robert Rateliffe, Ihr ſeyd ein Schuft, ein Lügner,


