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aus dieſem Papier hier beweiſen, daß es eine der ärgſten Lügen war, die noch jemals vorgekommen.— Ich darf Euch das Papier wohl zeigen, theure Miß Margarethe; zwar wurde es mir im Vertrauen übergeben— sub sigillo con- fessionis— wie ich ſagen würde, wenn ich ein Diplomat wäre(Gott helfe dem umnachteten Volke und dem Könige neben ihnen!); aber ich erhielt durch den Brief die Erlaub⸗ niß, das Papier bei Ralphs Prozeſſe wegen des Mordes zum Vorſchein zu bringen und es nöthigenfalls Euch vor⸗ zuweiſen. Nun kann ich hieraus beweiſen—“
„Nicht nöthig, guter Freund,“ fiel Margarethe ein, indem ſie ihre Hand auf ſeinen Arm legte.„Es iſt nur Eines, was Ihr für mich thun könnt, und darum bitte ich Euch ſehr. Ich habe mich über Ralphs Unſchuld an mei⸗ nes Bruders Tode nie getaͤuſcht; ich habe ihm immer Ge⸗ rechtigkeit erwieſen; aber ich möchte, daß Ihr ihm ſagtet, Doktor Mac Feely— ich möchte, daß Ihr ihm ſpäter ſag⸗ tet“(und die Thränen rollten in Strömen über ihr Antlitz), „daß Margarethe ihn bis zur letzten Stunde liebte, da ſie noch irgend Jemand auf Erden lieben durfte, Am Altare verzichte ich auf jede irdiſche Liebe. Die Ceremonie könnte ebenſo gut mein Leichenbegängniß wie meine Trauung ſeyn, denn ſie verweist mein Herz in's Grab und überläßt mei⸗ nem Geiſte nur noch, ſeinen Schöpfer zu ſuchen.— Gott ſey Dank! ich habe wieder geweint: ich glaube, dieſe Thrä⸗ nen werden meinen Verſtand retten.“
auch der gute Paſtor weinte— weinte wie ein Kind; aber mitten unter ſeinen Thränen ſtöberte er in ſeiner
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