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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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Taſche, bis er einen unverſiegelten Brief hervorzog, aus dem er ein zweites Papier herausnahm.

„Aber welche Antwort gebt Ihr dieſem Manne?“ fragte er, gänzlich vergeſſend, daß die arme Margarethe nicht wußte, von welchem Manne er ſprach.„Er iſt ein ſonderbares Weſen und verkehrt mit dem Teufel, wie ich gar nicht zweifle. Ich brachte einſt ein Paar Stunden mit ihm zu, und er erzählt emir Geſchichten aller Art. Auch ein höchſt gelahrter Mann iſt er: im Lateiniſchen war ich ihm ge⸗ wachſen, aber im Griechiſchen ſchlug er mich zu Boden, und was vollends das Hebräiſche und Arabiſche anlangt— der Himmel erbarme ſich unſer!“

„Wer— wer?“ rief Margarethe.„Meint Ihr Mo⸗ raber?“

„Ja, ja, gerade dieſen Moraber,“ gab der Paſtor zur Antwort.„Moraber iſt ſein Beiname und Teufel ſein Taufname, wie ich glaube, obwohl keiner von Beiden ſehr chriſtlich lautet. Doch ſeht, was er Euch hier ſchreibt, denn ich nehme für gewiß, daß es für Euch beſtimmt iſt, da er mich anwies, es Euch zu geben.“

Mit dieſen Worten entfaltete er das innere Papier vor Margarethens Augen.

„Irregeleitetes Mädchen!“ ſo lautete das Schreiben. „Ihr habt aus Mangel an Vertrauen und Zuverſicht Euer eigenes Glück beinahe für immer zerſtört. Sagte ich Euch nicht, Ihr ſollet wahr und treu ſeyn bis an's Ende, und