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meinem Vater, daß er die furchtbarſten Umſtände benützte, um jenes Verſprechen von mir zu erlangen, und jetzt, Lady Coldenham, will mein Vater ſein Gelübde, will ich mein Gelöbniß erfüllen. Meine Hand ſoll ihm gehören— die Ländereien, die er mehr als meine Hand begehrt, ſollen ihm gleichfalls werden— aber mehr verlangt nicht. Mein Herz kann ihm nie gehören— meine Achtung, meinen Re⸗ ſpekt, meine Liebe kann er niemals erlangen.“
„Unverſchämtes Mädchen!“ rief Lady Coldenham: „das ſagt Ihr Eurer Mutter?“
„Ja, Euch und Jedermann und Allen, die mich über dieſen Gegenſtand befragen,“ gab Margarethe zur Antwort. „Ich bin nicht mehr das ſchüchterne Kind, das Ihr früher
voor Eurer Gegenwart zurückbeben und vor Eurem ſtolzen Auge erſchrecken ſahet. Ihr und die Eurigen haben mir jede Hoffnung und jede Furcht genommen; Ihr habt mich durch Elend gekräftigt, habt mir das Leben werthlos und den Tod zu einem begehrenswerthen Segen gemacht— und er wird hoffentlich nicht mehr lange ausbleiben. Mein Va⸗ ter hat mich gegen meinen Willen hierher gebracht, Lady 4 am; aber ich hoffe, die Stille meines eigenen Zim⸗ ird mir wenigſtens verſtattet werden.“
„Gut— vortrefflich!“ rief Lady Coldenham mit ver⸗ hhtlichem Lachen.„Jetzt hört mich, Miß Margarethe Woodhall. Wir wollen Euch bald zahm machen. Ich weiß⸗ Ihr ſucht dieſe Heirath ſo weit wie möglich hinauszuſchie⸗ ben; da wir jedoch finden, daß Güte keinen Einfluß auf Euch hat, ſo werden wir ſtrengere Mittel verſuchen. Wir


