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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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Unwillen aus und ſchien im Begriff, das Pförtchen zu ſchließen, als Ralph's Vater ihm ankündigte, daß er ein Aufſchubsdekret für den Gefangenen bei ſich habe.

„So händigt mir's ein,“ ſagte der Kerkermeiſter; „das wird wohl ſo viel heißen ſollen, daß er begnadigt wer⸗ den wird?“

„Ohne Zweifel,“ erwiederte Mr. Woodhall,„und darum könnt Ihr auch nichts dawider haben, mich ihn ſehen zu laſſen.“

„Ich darf die Kerkervorſchriften Niemand zu Lieb verletzen,“ brummte der Gefangenwärter mürriſch.„Das Haus iſt gepfropft voll und unſere Befehle lauten ſtreng.“

Traurig und enttäuſcht händigte Mr. Woodhall das Dekret ein, rief den Knaben, der ihn begleitet hatte, zum Zeugen für deſſen Ueberlieferung auf und bat den Gefangen⸗ wärter, ſeinem Sohne die gute Botſchaft, die er überbracht, alsbald anzukündigen. Der Mann verſprach es zu thun; kaum hatte er ſich aber in ſein Thorſtübchen zurückgezo⸗ gen, als er das Papier lachend auf ein Geſims warf und ſagte:

„Da magſt du liegen: du ſollſt mich nicht hindern, meine fünfzig Pfund einzuſtreichen. Der Teufel hole die Richter! ſie wollen einem armen Manne keine Ernte gönnen, ſondern ſtecken's lieber ſelber ein. Ich möchte wiſſen, wie viel das Ding da koſtet— jedenfalls weit mehr, als ich da⸗ vontrage.“.

Dieſe Worte mögen etwas räthſelhaft klingen, ohne eine Erklärung, die wir nur geben können, wenn wir in eine

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