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ſehen, denn er muß glauben, ſein Vater habe ihn vergeſſen und ihn ſeinem Schickſale überlaſſen. Ich wurde unter⸗ wegs durch Zufall aufgehalten; jetzt aber darf ich ihm gute Nachrichten mitbringen— nicht wahr, Mylord?“
„Ihr mögt ihn verſichern, daß er gerettet iſt,“ ſagte der alte Edelmann.„Da, nehmt das Auſſchubsdekret mit Euch, Mann: das wird der beſte Troſt ſeyn, den Ihr dem Knaben geben könnt.“
Mit dieſen Worten nahm er das Schreiben aus ſeiner Taſche und händigte es Mr. Woodhall ein. Dieſer mie⸗ thete einen der Stalljungen des Gaſthofes, um ihn durch die Straßen der ihm fremden Stadt zu führen, und ver⸗ fügte ſich vor das Gefängniß, wo er die große am Thore hängende Glocke anzog. Gleich darauf wurde ein kleiner Schieber zurückgezogen, gerade groß genug, um eines Man⸗ nes Kopf durchzulaſſen, und hinter dem eiſernen Gitter kam das Geſicht eines Gefangenwärters zum Vorſchein.
„Was wollt Ihr?“ rief der Mann.
Mr. Woodhall erklärte ihm ſeine Abſicht und verlangte ſeinen Sohn zu ſehen. Eine rohe unmotivirte Weigerung war die einzige Antwort. Er beſtand jedoch auf ſeiner For⸗ derung und verlangte auf alle Fälle den Gouverneur des Gefängniſſes zu ſprechen. Der Thürſteher erklärte jedoch mürriſch, der Gouverneur ſey abweſend, die Beſuchſtunde ſey verſtrichen und er werde nicht eingelaſſen.
Mr. Woodhall verſuchte es jetzt mit Geld; aber auch dieſes erwies ſich als vergeblich, ſo ſonderbar dies klingen mag. Der Mann ſchlug es mit wirklichem oder affektirtem
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