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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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eines der größten Uebel des Alters— letzteres als ein Sta⸗ dium des bloſen ſterblichen Lebens betrachtet— bildet aber auch vielleicht eine gute Vorbereitung auf den Abſchied von dieſen irdiſchen Dingen, bevor das ewige Leben ſeinen An⸗ fang nimmt.

Unter ſolchen Gedanken, wie wir ſie oben beſchrieben haben, näherte ſich Lord Woodhall der Thüre des Gaſtho⸗ fes, über welcher eine große Laterne brannte. Als ſein Fuß die Schwelle betrat, kam ein Mann heraus und an ihm vorüber, hielt aber plötzlich an und ſchaute ihm ins Geſicht.

„Ha,“ rief er,„Verfolger meines unglücklichen Kna⸗ ben— ſeyd Ihr es?“

„Still, Mann, ſtill!“ rief der Lord, den alten Mr. Woodhall bei der Hand faſſend.„Ich habe mich geirrt und Ihr irrt Euch jetzt. Ich verfolge Euren Sohn nicht: ich habe einen Aufſchub und das Verſprechen eines Pardons für ihn in der Taſche.“—

Der alte Mr. Woodhall wankte zurück und waͤre ge⸗ fallen, wenn nicht einer von des Lords Dienern ihn aufge⸗ fangen und in den Gaſthof geführt hätte, Eine erſchütternde Scene erfolgte, und Lord Woodhall, der von Natur ein gutmüthiger und freundlicher Mann war, freute ſich herz⸗ lich, daß das Leben von ſeines Vetters Sohne nicht ge⸗ opfert zu werden brauchte.

Eine kurze Zeit verſtrich unter allerlei Fragen und

4Antworten, bis Mr. Woodhall ſich endlich zum Gehen er⸗ hob und ſagte:

„Ich muß ihn ſehen, Mylord, ich muß ihn ſogleich

James. Das Schickfal. 37