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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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„Wir haͤtten keinen Vorwand, ihn in dieſem Falle zu pardoniren, wenn wir morgen einen zweiten Prozeß anfan⸗ gen und ihn wegen Mords aufhängen müßten,“ bemerkte Jeffreys.„Reine Pergamentverſchwendung, Mylord— reine Pergamentverſchwendung.“

Lord Woodhall verſprach Alles, was er verlangte und erhielt dagegen einen Aufſchub für Ralph, noch ehe er dieſen bewundernswerthen Lord Oberrichter verließ.

Er entfernte ſich mit wunderbar erleichtertem Herzen. Vierundzwanzig Stunden früher hätte er nicht geglaubt, daß er über Ralphs Lebensrettung eine Regung wie Freude empfinden könnte— und jetzt hatten ſeine Gefühle eine 3 ganz andere Wendung genommen!

„Jedermann ſagt, er habe es nicht gethan,“ dachte er bei ſich.„Der Herzog von Norfolk behauptet, es ſey un⸗ möglich geweſen; ſo ſagt auch Lady Danvers und der Pfar⸗ rer— Alle miteinander. Ich will einem Unſchuldigen nicht Unrecht thun; aber den Moͤrder will ich doch herausfinden und Rache an ihm nehmen. Nun gut: wenn Ralph un⸗ ſchuldig iſt— und ich fange an zu glauben, daß er es ſeyn mag— ſo wird er Lady Danvers heirathen und Marga⸗ rethe wird Robert heirathen, und wir könnten Alle wieder glücklich ſeyn, wenn uns nur der arme Henry nicht abginge.“

Armer alter Mann! wie vollſtändig hatteſt Du die Gefühle und Leidenſchaften der Jugend vergeſſen, oder wie wenig mußteſt Du ſie gekannt haben! Die Gleichgültigkeit des Alters gegen diejenigen Dinge des Herzens, welche den eigentlichen Triumph des rüſtigen Lebens ausmachen, iſt