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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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mit dem Bruſtbilde ſeiner geſegneten Majeſtät darauf aus⸗ prägen.“

Der Diener kam abermals und flüſterte etwas über die Stuhllehne des Lord Oberrichters.

„Wer— wer?“ fragte Jeffreys mit mürriſchem Blicke.

„Lord Woodhall, Mylord,“ erwiederte der Diener laut.

„O führt ihn auf alle Fälle herein,“ ſagte der Major.

„Um keinen Preis,“ fiel Jeffreys ein, indem er alsbald aufſtand.„Es iſt eine Privatſache, und ich fürchte ſehr, er wird mich gegen Euer Geſuch in Betreff jenes jungen Mannes Ralph bewegen wollen. Gott helfe mir!— wie wir armen Sünder doch von den entgegengeſetzten Parteien in Stücke geriſſen werden!“

„Denkt an Gnade, Mylord— denkt an Gnade!“ wie⸗ derholte der Major. Allein der Richter war mittlerweile ſchon halb aus dem Zimmer.

Jeffreys war wohlerfahren in der Kunſt, worin auch unſere heutigen Staatsmänner nicht ungelehrig ſind— ich meine die Kunſt, drei bis vier Mücken auf einen Schlag zu fangen. Als daher Lord Woodhall mit dem Geſuche, Ralph zu pardoniren, in ihn drang, da erhob Jeffreys unzählige Schwierigkeiten und ſchien endlich nur den dringenden Bitten des alten Edelmannes nachzugeben. Zu gleicher Zeit be⸗ ſtand er darauf, Lord Woodhall ſolle gegen den Staatsan⸗ walt ſeine volle Ueberzeugung dahin ausſprechen, daß Ralph bei der Tödtung ſeines Sohnes nicht betheiligt geweſen; auch ſollte er von dieſem Staatsbeamten ein nolle prosequi verlangen, falls die Sache abermals zur Unterſuchung käme.