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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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wiederholte der Major ſeine Vorſtellungen zu Gunſten Ralph Woodhall's, indem er ſagte:

„Ich wünſchte in der That, Mylord, daß Ihr dieſen Fall wohl überlegtet.“

„Nun ja, auf Eure Bitte, Mr. Major, will ich es thun,“ erklärte Jeffreys;„wenn Ihr mich übrigens dazu bringt, Mitleid für ihn zu faſſen, ſo iſt Euer Ehrwürden der erſte Major, der George Jeffreys gerührt hat.“

„Waͤr' es nicht beſſer, ſeinen Prozeß aufzuſchieben?“ fragte der Major.

„Ja, das kann morgen geſchehen, je nachdem ich be⸗ ſchließe,“ antwortete Jeffreys.„Es wird ihm nichts ſcha⸗ den, wenn er auch eine Nacht hindurch an nichts als Hän⸗ gen, Erſäufen und Viertheilen denkt. Ich wette mein Leben, er wird ſeine Eingeweide ſchon in des Henkers Hän⸗ den ſehen. Doch ich will daran denken— um Euretwillen, Mr. Major, will ich daran denken. Nun aber noch ein Glas, wenn's Euch beliebt, und das ſoll bei meiner Ehre das letzte ſeyn— das viertletzte wenigſtens— Armitage, Ihr Hund, Ihr ſeyd heut Abend ſo langweilig wie ein Schwein. Da

habt Ihr einen Pardon für jenen fetten Lumpen von Pres⸗

byterianer, den Ihr heute Morgen überwieſen, daß er Waf⸗ fen für die Rebellen aufgekauft habe. Der Burſche iſt ein ſchachernder Waffenſchmied; das macht aber keinen Unter⸗ ſchied, denn er hatte nicht nöthig Waffen zu kaufen, wäh⸗ rend die Rebellion im Lande herrſchte. Er iſt reich, Mann,

er iſt reich, und wenn Ihr Euch auf's Münzen verſtebt, ſo

könnt Ihr ihn wohl in fünfhundert bis tauſend Goldſtücke