mal ſo weit gegangen, durch die nämlichen Mittel ſich auch noch einen Schritt weiter bringen laſſen werde.„Lebt wohl, mein guter Lord,“ fuhr ſie im Begriffe zu gehen fort. „Laßt mich dieſe liebenswürdige Hand küſſen, göttliche Lady Danvers,“ bat Jeffreys, die ſeinige ausſtreckend. Sie unterdrückte einen leiſen Schauder und reichte ihm ihre Hand, über die er ſein Haupt in halb benebelter Be⸗ wunderung beugte.
„Das iſt ein hübſcher Ring,“ meinte Jeffreys, auf einen ziemlich großen Diamanten an ihrem Mittelfinger deutend.
Hortenſia zog ihn ſogleich ab und überreichte ihn mit den Worten:
„Nehmt ihn, Mylord, und tragt ihn zum Andenken an dieſe Unterredung, durch die Ihr Euch zur Gnade bewe⸗ gen ließet; ſo oft Ihr ihn anſeht, laßt Euch durch die Er⸗ innerung zu demſelben Reſultate bewegen.“
Jeffreys nahm ihn ehrfurchtsvoll und ſteckte ihn an ſeinen fetten kleinen Finger; doch fürchte ich ſehr, daß er den gewünſchten Erfolg nicht hatte, und ihn nie an Gnade erinnerte.
Scobhbald Hortenſia fort war, kehrte er zur Tafel zurück, wo er neben dem Major Platz nahm und das Geſpräch mit dieſem gutmüthigen Rathsherrn ſehr bald auf Ralph Wood⸗
hall brachte. Die verſchiedenen Witze, welche über ſeine Unterredung mit einer Dame geriſſen wurden, die Anſpie⸗ lungen auf den Diamantring an ſeinem Finger, welche er eher ermunterte als ablehnte, will ich übergehen; dagegen


