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umzuwandeln verbietet, ſo kann das Geld insgeheim bezahlt und die Gerechtigkeit befriedigt werden, ohne daß eine Ab⸗ weichung vom Geſetze zum Vorſchein käme.“
„Euch ſollte man als Geſandten an den hartköpfigſten Hof von Europa ſchicken, Madame,“ lachte Jeffreys.„Das Schlimmſte an dieſer Sache iſt, daß der junge Mann zu arm iſt, um eine Geldbuße zu bezahlen— von ihm iſt nichts zu erheben.“
„Bitt' um Verzeihung, Mylord,“ erwiederte Hortenſia; „die Boͤrſen ſeiner Freunde ſtehen ihm offen, und ich darf Euch wohl ſagen, er beſitzt viele nicht nur reiche, ſondern mächtige Freunde. Der Herzog von Norfolk hat vor vier Tagen das ganze Land durchreist, um in dem Prozeſſe we⸗ gen des Mordes Zeugniß abzulegen, und verweilte zu Dor⸗ cheſter, bis dieſer Theil der Sache bereinigt war.“
„Ja, das iſt gerade das Schlimmſte an der Geſchichte,“ entgegnete Jeffreys.„Wäre es nicht darum, ſo könnten wir uns mit einer Buße von zehn bis zwanzigtauſend Pfund begnügen.“
„Ei nein,“ meinte Hortenſta;„ſagt, fünf.“
„Zum Mindeſten— zehn,“ erwiederte der Richter— „nicht weniger als zehn,“ indem er mit Entſchiedenheit A Kopf ſchüttelte.
„Wohlan, ſo ſeyen es zehn,“ verſetzte die Dame.„Sind wir jetzt einverſtanden?“.
„Nicht ganz,“ meinte Jeffreys;„denn was ſoll es nützen, das Haupt des Verräthers zu retten, ſo lange er von der Anklage wegen Mords berührt wird? Ueberdies


