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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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eben ſo viel Jungen wie etwa ein Vikar geſegnet geweſen, ſo hätte in der Speiſekammer wohl einige Gefahr der Hungersnoth drohen können. So aber bot ſein Leben immer noch einige Bequemlichkeiten: hie und da eine Flaſche Sekt, Punſch ziemlich häufig zur Beförderung der Ver⸗ dauung, und gutes geſundes Ale, das jedem Cambridger Gebräu Ehre gemacht hätte, ward jedem Freunde oder Armen gerne gewährt.

Der Beſitzer des Hauſes war jedoch ein Mann von eigenthümlicher Sinnesart, welche ihn verhinderte, die günſtige Stellung, die ihm das Schickſal verliehen, ſo wie er es gekonnt hätte, zu genießen. Ich will damit nicht ſagen, daß er unzufriedenen oder gar melancholiſchen Ge⸗ müthes war. Im Gegentheil: er war nur etwas eyniſch und weſentlich launenhaft und beſaß trotz ſeiner großen Herzensgüte das höchſt verkehrte Geſchick, an jedem Dinge die ſchlimme oder lächerliche Seite aufzufinden. Er war ein durchaus gelehrter Mann, und wußte jeden Gegenſtand des Geſpräches mit einem frappanten Citate aufzuputzen, das zwar öfter von ſeiner eigentlichen Meinung beträchtlich abſchweifte, aber immer ſeinen eigenen Zwecken ganz gut entſprach. 4

Er hatte lange Zeit auf der Univerſität zugebracht und ſich dort einige Auszeichnung nebſt vielen närriſchen Ge⸗ wohnheiten erworben; dann hatte er plötzlich ein ſehr ſchönes Mädchen von guter Familie und geringem Vermögen ge⸗ heirathet; um ihretwillen beſchloß er, ſich anzuſtrengen, mit der Menge um Ehren und Auszeichnungen zu ringen und