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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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abſeits davon auf einem der Pachthöfe der Abtei, wie dies häufig der Fall war, ſo ſorgten die Mönche nicht ſelten für ein ſtattliches Wohnhaus, und ein Pächter, der hübſche Tochter beſaß, oder gutes Bier braute, fand hier in der Regel einen ſehr bequemen und lukrativen Poſten.

Das Haus, das ich eben beſchrieben habe, hieß noch immer der Maierhof; und ſeine urſprüngliche Beſtimmung war eben die geweſen, wie wir ſie vorhin geſchildert haben. Der Langbau hatte die eigentliche Maierei oder Scheune einer benachbarten Abtei gebildet; das höhere Gebäude hatte man erſt ſpäter zur Bequemlichkeit des Abteivogtes beigefügt. Wir Alle wiſſen, wie viele und wie mächtige Herren ſich in die ausgerupften Federn der abgeſchiedenen römiſchen Eule theilten, als die Klöſter durch den Erz⸗ plünderer Heinrich VIII. unterdrückt wurden. Die Maierei und der zugehörige Hof nebſt viel ſonſtigem werthvollem Eigenthum fielen einem Edelmanne der Nachbarſchaft zu, der ſie einem jüngeren Sohne verlieh, und von dieſem jüngeren Sohne war ſie in ununterbrochener Reihe auf den jetzigen Beſitzer übergegangen. Die Glücksumſtände des Hauſes hatten manchen Wechſel erfahren: einige der Be⸗ ſitzer waren Spieler, einige Soldaten geweſen; dieſe hatten ſich verſchwenderiſch, jene geizig gezeigt und einige hatten ſogar Liebesheirathen geſchloſſen. Der Hof, das Haus und die Familie waren jetzt in nicht ſehr gedeihlichem aber auch nicht gerade ruinirtem Zuſtande es war ein Daſeyn zwiſchen Leben und Sterben. Ein Glück war es, daß der Beſitzer nur einen einzigen Sohn hatte; denn wäre er mit