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etwa auf Bunbury's Karrikatar eines Cantab, wenn ſich's um die allgemeine Erſcheinung eines Cambridger Studen⸗ ten handelt.
Solche Gemälde zu entwerfen iſt ſchon an ſich unheil⸗ voll; ich kann mich aber nicht enthalten zu glauben, daß es noch weit unheilvoller iſt, wenn ein Hiſtoriker ihnen folgt, ohne den gehörigen Abzug zu machen. Wenn es nach beiden Seiten einen Abweg gibt— obwohl jeder Abweg womöglich vermieden werden ſollte— ſo iſt es gewiß für die Moral in jeder Hinſicht geeigneter, die Vergangenheit eher beſſer als ſchlimmer zu malen, da ſie allein die richtigen Gegenſtände der Nachahmung darbietet, wenn wir auch mancher Tugend von Zeitgenoſſen nacheifern oder einer idealen Vollkommenheit der Zukunft nachſtreben mögen.
Wahrheit— ſimple ehrliche Wahrheit— mit ſolchen Folgerungen aus der Vergangenheit, wie ſie der Menſchheit in Gegenwart und Zukunft nützen mögen— ſie bildet alles, was der Hiſtoriker wünſchen kann; denn er könnte eben ſo gut hoffen, aus den Schilderungen der Satyriker unſerer Zeit Wahrheit abzuleiten, als etwa ein künftiger Porträt⸗ maler aus den Karrikaturen im„Punſch“, wo allerdings eine gewiſſe Aehnlichkeit beobachtet, aber jede Eigenthüm⸗ lichkeit im gröbſten Uebermaße übertrieben iſt— ein Bild von John Ruſſel oder Brougham darzuſtellen vermöchte.
Mein Caveat iſt vornämlich gegen die Karrikatur, welche Macaulay in ſeinem großen und ſchön geſchriebenen hiſtoriſchen Roman über den Zuſtand Englands im Jahre 1685 gegeben hat, insbeſondere aber gegen den Theil der⸗
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