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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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nen Glanz auf einen dunkeln Hintergrund zu ſtellen, und die ganz allgemeine Vorliebe der Menſchen für das Kar⸗ rikiren bekommt in ihrer Ausübung noch einen außerordent⸗ lichen Beigeſchmack, wenn wir dadurch, daß wir unſere Um⸗ gebung gehäſſig oder verächtlich machen, unſern eigenen Charakter in um ſo kräftigeres Licht zu ſetzen vermögen. Es gibt aber noch andere, vielleicht noch niedrigere Beweggründe, welche die Menſchen häufig veranlaſſen, ihre eigenen Zeiten in unwahren entſtellten Skizzen zu porträ⸗ tiren. Das Vermögen der Bewunderung iſt ein ſchr ſelte⸗ nes, das der richtigen Schätzung noch viel ſeltener; Jeder aber liebt es zu lachen, Jeder fühlt ſich gehoben bei der Betrachtung fremder Thorheiten; eine eitle Vorliebe für das Groteske lauert in der Bruſt der Meiſten, und das Be⸗ wußtſeyn, daß ſchlaue oder auch grobe Satyre und feine oder gemeine Karrikirung die beſten Mittel ſind, um der großen Maſſe unſeres Geſchlechts das größte Vergnügen zu machen iſt vermuthlich einer der Gründe, warum wir in den Schriften aller derer, welche ein Gemäͤlde ihrer Zeiten entworfen haben, eine ſo übermäßige Vorliebe zum Ent⸗ ſtellen antreffen. Petrarca's Briefe, Hollingſhed's Auf⸗ zeichnungen, Hogarth's Bilder, Smollet's und Fielding's Romane ſie Alle liefern allerdings gewiſſe Skizzen ihrer eigenen Zeiten, aus denen wir manche ſchätzbare Belehrung ableiten können; dabei ſind ſie aber durch Leidenſchaft, durch Vorurtheil, durch einen Geiſt der Satyre oder eine Vorliebe für das Lächerliche dermaßen entſtellt, daß man ſich auf das Porträt in ſeinen Details nicht mehr verlaſſen kann, als