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Sir Theodor Broughton oder der Gifttrank / von G. P. R. James
Entstehung
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Das nenne ich Glück! dachte der Schurke.

Während er jedoch die Thüre weiter öffnete, krachte ſie in den Angeln und er fuhr zuſammen und wollte wieder die Treppe hinabeilen; da jedoch Alles ſtille blieb, ſo horchte er eine Weile und trat dann ein. Er ſchliech auf den Zehen bis an den Kamin, wo die erſt heute für Sir Theodor ange⸗ kommene Arzneiflaſche ſtand. Der Mann war jedoch vor⸗ ſichtig und prüfte die Flaſche genau: ſie war auf dieſelbe Weiſe wie die in ſeiner Hand bezeichnet, nämlich:Trank für Sir Theodor Broughton vor dem Frühſtück zu neh⸗ men. Aber die Farbe war ganz anders und den Kork zie⸗ hend, goß er etwas von der Medizin in die andere Flaſche bis ſie voll war. Die Giftflaſche trat nun an die Stelle der früheren und der Böſewicht ging fort; da er ſich jedoch erin⸗ nerte, daß am Morgen zwei Fläſchchen dageſtanden hatten, ſo näherte er ſich kopfſchüttelnd dem Schiebfache des Toilette⸗ tiſches, das er mit den Worten herauszog:

Er pflegte hier immer eine Anzahl zu haben.

Was er ſuchte, war bald gefunden; er ſtellte eine zweite Flaſche neben die erſte und kroch leiſe aus dem Zimmer. Sein nächſter Weg führte abermals in die Küche, wo er das mit⸗ gebrachte Fläſchchen leerte und auswuſch und mit reinem Waſſer gefüllt in Kapitän Donovans Studirzimmer ſtellte.

Jetzt tan Miemand ſagen, daß ich ihn vergiftet habe, dachte Zachary Hargrave, während er ſich durch die mannig⸗ faltigen Gänge des Hauſes auf ſeine Dachkammer ſchlich. Nimmt er es, ſo iſt es ſeine Schuld, nicht die meine, und wir ſind ihn dann los die garſtige, junge Schlange!