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Sir Theodor Broughton oder der Gifttrank / von G. P. R. James
Entstehung
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und wie ich demgemäß meine Ausgaͤben einzuſchränken hätte. Ihr könnt Euch nach Belieben bei Jedem im Regimente erkundigen und werdet finden, daß Tom Donovan Niemand

in der Welt einen Heller ſchuldig iſt.

Wozu mich erkundigen? fragte der alte Mann ſpöt⸗ tiſch, denn er wußte recht wohl, was ſein würdiger Neffe mit ſeinen Betheurungen eigentlich beabſichtige, fuhr jedoch im naͤchſten Augenblicke mit unterdrücktem Kichern fort: gut, Tom, wer mit Wenigem ſo gut haushält, iſt würdig noch mehr zu verwalten, und hiezu ſollſt Du mit der Zeit Gelegenheit finden das verſpreche ich Dir bei meiner Ehre.

Kapitän Thomas Donovan war jetzt vielleicht gerade auf dem Punkte angelangt, den er zu erreichen gewünſcht hatte, rief aber dennoch, wenn auch nicht ſein nolo episco- pari, ſo doch eine andere Betheurung, die nicht minder auf⸗ richtig als jene gemeint war.

Ei nein, mein theurer Sir Walter, verſicherte er; ich weiß, Ihr ſeyd großmüthig und freigebig, aber Ihr dürft mich mit Eurer Güte nicht geradezu überſchutten. Ihr wißt, Ihr habt noch Euren Enkel Theodor, der zwar ein wilder, thörichter Knabe, eigenſinnig und ſchwach iſt, ſich auch nicht leicht betehren läßt, aber

Das geht Dich nichts an, Donovan, geht Dich durch⸗ aus nichts an, brummte der alte Baronet.Es ſoll für ihn geſorgt werden er ſoll erhalten, ſo viel ihm gebührt; doch was Du auch ſagen magſt noch heute Abend will ich mein Teſtament unterzeichnen, wenn der verdammte Mullins,

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