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Sir Theodor Broughton oder der Gifttrank / von G. P. R. James
Entstehung
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oder ſeinen Nachbar, ruinirt er ſich in ſeinem Vermögen überall iſt das Weib die Urſache, und das Schlimmſte daran iſt, daß die Männer ſich für jeden Fehltritt hiemit entſchul⸗ digen wollen, als ob das Weib und nichts als Weib und abermals Weib das Ziel und der Endzweck unſeres Daſeyns wäre. Gott ſey Dank! ich wenigſtens weiß nichts von ei⸗ nem ſolchen Ziel und Endzweck, bemerkte Donovan.Ich kann von meinem Einkommen leben, ſo gering es auch iſt; mich gelüſtet nicht nach Anderer Vermögen, ſo groß dieſes auch ſeyn mag. Ich danke dem Himmel, daß ich keine Schul⸗ den habe, noch irgend ein Weib kenne, um das ich mich auch nur im Geringſten bekümmerte.

Ja, wollt Ihr denn wirklich behaupten, Kapitän Do⸗ novan, fragte der alte Herr,Ihr könnet von Eurem Einkommen und dreißig Peund jährlich leben, ohne einen Heller Schulden zu haben?

Dieſe Frage war von einem ganz eigenen ſpitzbübiſcheu Blinzeln begleitet, das den guten Donovan nicht ſonderlich erfreut haben würde, wenn er den Sprechenden auch nur einen Augenblick betrachtet hätte; ſo aber hatte er waͤhrend des Baronets Rede ſeine Augen auf das erlöſchende Feuer geheftet, das noch in den letzten Strahlen aufzuckte, und erſt nachdem der Andere zu Ende war, erwiederte er in zu⸗ verſichtlichem Tone:

Ja wahrhaftig, Sir Walter, ich kann's Euch ver⸗ ſichern. Ich wurde von meiner theuren Mutter, Eurer

Nichte, ſehr frühzeitig belehrt, mit was ich mich zu begnügen