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Margarethe Graham : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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ſitzen geblieben, indem ſie ſich frühere Ereigniſſe zurückriefen und die ehemaligen Feldzüge noch einmal durchmachten. Margarethe hörte mit Theilnahme, mit Liebe und Stolz ihren Erzählungen zu, denn Alles, was ſie vernahm, ge⸗ reichte zum Ruhme ihres geliebten Gatten, und ſie fragte zuweilen nach den näheren Einzelnheiten mancher Abenteuer, welche die beiden Offiziere nur obenhin berührten; zuweilen ſchwiegen ſte auf einige Minuten, um uͤber die Vergangen⸗ heit nachzuſinnen oder um die Gegenwart zu genießen, wäh⸗ rend ſich für Beide der ſchattige Hintergrund des Speiſe⸗ zimmers mit den Bildern der Erinnerung und der Fantaſie bevölkerte.

Wiſſen Sie wohl, Fairfax, fragte endlich der alte Major,daß der arme Harrington todt iſt?

Nein, davon hab' ich nichts gehört, gab Fairfax zur Antwort.Wo ſtarb er denn?

In Paris, erwiederte der Andere.In der Zei⸗ tung ſtand blos, er ſey plötzlich geſtorben; man ſagt jedoch, er habe ſich ſelbſt getödtet.

Ich hoffe nicht, rief Sir Allan;das wäre ein trauriger Schluß einer nicht ſehr befriedigenden Laufbahn. Ich traf ihn noch einmal, nachdem er ſich bei uns ausge⸗ kauft hatte, uͤnd wir verlebten einen Abend zuſammen im Gaſthof. Er war damals in guter Laune, weil ſeine Börſe gefüllt war; Sie wiſſen ja, Leslie, daß er ſich nur dann melancholiſch zeigte, wenn ſeine Taſche leer war ſonſt ſchien ihn nichts auf der Welt zu berühren.

Der arme Burſche! es thut mir leid um ihn, klagte