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Margarethe Graham : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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Und ich bin es ja, rief Margarethebin es immer geweſen.

Aber ein Anderer hat Dich ſein Weib, hat Dich Mar⸗ garethe genannt, ſagte Fairfax.

Das that er ſeit meiner Geburt, Allan, erwiederte ſie;ebenſo gut könnteſt Du auf meinen Vater eiferſüchtig ſeyn.

Es iſt nicht Eiferſucht, theures Mädchen, entgegnete er;doch was es auch ſey ich will es verbannen, denn es hat ſchlimme Früchte getragen, und ich fühle, daß es Unrecht iſt. Allein ſo war nun einmal meine Empfindung, Liebe, ſo daß mir der bloße Gedanke an jene traurige Zeit verhaßt wurde; ich konnte es nicht ertragen, Dich mir anders als Margarethe Graham als meine Margarethe zu den⸗ ken oder ſo von Dir zu ſprechen. Es war eine krankhafte Thorheit ſie ſoll und wird geheilt werden. Aber ſogar Irrthümer haben zuweilen wohlthätige Folgen, meine Mar⸗ garethe; hätte ich nicht dieſen Fehler gegen Dich begangen und ich fühle wohl, daß es ein Fehler gegen Dich iſt ſo hätte ich es vielleicht härter und ſtrenger aufgenommen, daß Du, die Du ſonſt ſo offen und aufrichtig biſt, dem Ge⸗ liebten nicht ſogleich alle Deine Gedanken anvertrauteſt.

O Allan, die Liebe kann ſo innig ſeyn, daß ſie ſchüch⸗ tern wird, verſetzte Margarethe;ja ich glaube ſogar, daß dieſe Schüchternheit beim Weibe mit jener Innigkeit im Verhältniſſe ſteht. Ich will Dir jedoch zweierlei verſprechen, Fairfar: erſtlich, daß ich Dir nie wieder ein Gefühl oder einen Gedanken verhehlen, und zweitens, daß ich nie mehr