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Margarethe Graham : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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hört, daß er einen Schlag niemals vergibt. Doch wie ent⸗ deckteſt Du das andere Verbrechen?

Das will ich Dir ſagen, Theuerſte, verſetzte ihr Gatte und erzählte ihr nun in Kurzem den ganzen Vorfall mit moͤglichſter Genauigkeit, um ihr zu beweiſen, daß jeder Zweifel über die Ermordung des alten Mannes gehoben ſey.

Und nun, fuhr Fairfar fort,bleiben nur noch zwei Dinge zu erklären. Das eine wird mir vielleicht ſchwer werden zu erläutern Andere würden es nicht begreifen, Du aber wirſt es. Das zweite muß für jetzt, vielleicht auf Jahre vielleicht für immer unaufgeklärt bleiben: aber Margarethe wird jetzt nicht mehr an mir zweifeln 4

O nein, nie, nie mehr! rief ſie,und Du verzeihſt mir, Allan, und vergißt wo moͤglich, daß ich jemals ſo ſchwach geweſen bin, ſo unrecht an Dir gehandelt habe.

Ich werde nie darauf zurückkommen oder daran denken, meine Liebe, gelobte Fairfar,das heißt, meine Gedanken ſollen keine Minute lang darauf verweilen. Nun aber zu meiner Erklärung. Meine Liebe zu Dir, Margarethe, war von Anfang an nicht gewöhnlicher Art: fie war die einzige Leidenſchaft meines ganzen Lebens; Du, Du allein warſt der ausſchließliche Gegenſtand meiner tiefſten Neigung. Unſere Verbindung macht mich ſo glücklich, wie meine glänzendſten Träume mich nicht ahnen ließen; allein faſt an jedem Him⸗ mel hängt eine Wolke, und wäre ſie auch nicht größer als eines Mannes Hand es waͤre nicht gut für uns, wenn es anders wäre. Ich fühle und habe immer gefühlt, daß Du mein ganz allein mein ſeyn würdeſt.