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ſicherte mich, deren ſeien wenigſtens tauſend. Bei vielen iſt ein hoher Grad von Geiſtesgegenwart von Seite der Reiſenden erfoderlich.—
Wir kamen in das Land der wilden Beeren, und vorzuͤglich der Johannisbeeren; auch zeigten ſich Faͤhrten von 2 dfen hind Wären 8
Am 2. September begruͤßte uns der Winter zuer mit einem ſtarken Schneeſchauer; in einer Nacht zeiſ die ſchoͤne, herbſtliche Gegend in eine traurige Win⸗ terlandſchaft verwandelt. Am folgenden Tage ſtuͤrmte es fuͤrchterlich. Wir mußten in unſern Zelten bleiben, und uns mit dem Trockuen der Kleider beſchaͤftigen.
Unter großer Anſtrengung und vielem Zagen von Seite unſerer Frauen ſetzten wir uͤber die Udoma. Meine Frau wurde zu Pferde von zwei Jakuten uͤber den Fluß geleitet.
Wir erhielten zu Udoma einen Vorrath an fii⸗ ſchem Fleiſche und wilden Beeren, und nachdem ſich die Pferde ein Paar Tage ausgeruht und ausgefüttent hatten, traten wir unſere Reiſe nach dem 130 Meilen entfernten Alackjuna an. Gleich die erſten Tage verloren wir 3 Pferde, welche durch das Eis brachen, und nicht wieder herausgearbeitet werden konnten. Die Kaͤlte betrug nur 66 K. und doch war das Eis 20 Zoll dick. Nachdem wir durch mehrere Thaͤler ge⸗ reiſt, hielten wir neben einer furchtbaren, durch zwei hohe Berghaͤnge gebildeten Schlucht.. Von hier aus wurde unſere Reiſe langweilig, und aͤußerſt beſchwerlich, da die Pferde u ſchwer beladen waren. Wir hatten einen fuͤrchterlichen Weg zuruͤck⸗ gelegt, als wir Alak Juna erreichten, und Tags darauf Tſchorno⸗Ließ(Schwarzwald). Der Weg fuͤhrte Anfangs am kleinen Fluſſe Chakdalka, und dann am weißen Fluſſe hin, die beide in den Aldan fallen. Alsdann erreichten wir Chekonoi oder das Land des Weinens; es hat dieſen Namen derhalb,


